Mein Interview mit Deutschlandfunk Kultur zur Rettung von US-Forschungsdaten

Ute Welty interviewte mich am 21.2.2026 für Deutschlandfunk Kultur zur Rettung von US-Forschungsdaten durch mein neues DFG-Projekt SHIELD an der TIB. Kurz aber kompakt schneidet das Interview u.a. folgende Themen an:

  • „Das Futter der Wissenschaft“ – um welche Forschungsdaten geht es, was ist da bedroht?
  • Die Herausforderung auszuwählen, welche Daten gerettet werden – das Ökosystem der Datennutzung, die Größe der Datensets
  • Das Beispiel Gender-spezifische Medizinforschung – das „Canceln“ von Begriffen gefährdet Menschenleben
  • Die Vernetzung von Forschungsinfrastrukturen untereinander sowie mit Freiwilligen-Gruppen wie Safeguarding – die Innovation von BitTorrent
  • Warum es in diesem Projekt darum geht, öffentliche Daten weiter für alle verfügbar zu halten – mit einem Querverweis darauf, dass manche Forschungsergebnisse hinter Paywalls gesteckt werden
  • Warum Trump einen längst erforderlichen Wandel beschleunigen könnte – mit Ansätzen wie BitTorrent weg von jenen Flaschenhälsen, die das Überwachen und Zensieren von Forschungsergebnissen (insbesondere durch kommerzielle Plattformen, auch für Journals) ermöglichen
  • Warum dieser Wandel Arbeit macht – wir müssen uns gemeinsam um Freie Software, offene Datenmodelle, Standards und Formate kümmern.

Das Interview ist Teil der Reihe „Europas Freiheitskampf – Wie der Kontinent digital unabhängiger wird“, und ist ab sofort abrufbar in der Mediathek des Deutschlandfunks.

Das „Studio 9“ kann übrigens auch abonniert werden, überall wo es Podcasts gibt. Ich möchte dieses Blogposting beenden mit einem weiteren aktuellen Podcast-Tipp zum Thema: die von mir sehr geschätzte Kollegin Ulrike Wuttke mit Renke Siems und Yuliya Fadeeva über Datentracking in der Wissenschaft.

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